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I. Häufige Fragen: Allgemein
- Um welche Vertragsart handelt es sich bei der exali consulting-Haftpflicht?
- Warum gibt es in der exali consult Haftpflichtversicherung Ausschlüsse?
- Welche Hauptaufgaben erfüllt die exali consulting Haftpflicht als Versicherung?
- Passiver Rechtsschutz, was bedeutet dies bei der exali consult Haftpflichtversicherung?
- Welche Unterscheidungen gibt es zwischen der consulting-Haftpflicht für Berater, der Büro- und Betriebshaftpflicht, der Vermögensschadenhaftpflicht und der Berufshaftpflicht?
- Wann liegt konkret ein Vermögensschaden vor?
- Wann liegt konkret ein Sachschaden vor?
- Was versteht man unter einem Personenschaden?
- Was sind Deckungssummen im Haftpflichtvertrag?
- Was versteht man unter pauschalen Deckungssummen?
- Was bedeutet Maximierung der Deckungssumme?
- Was sind Sublimite im Versicherungsvertrag?
- Was bedeutet ein fixer Selbstbehalt (SB)?
- Welches Recht und welcher Gerichtsstand findet auf den Vertrag Anwendung?
- Empfehlen Sie einen 3-Jahresvertrag abzuschließen?
- Wie groß war der bisher höchste versicherte Schaden einer Unternehmensberatung?
1. Um welche Vertragsart handelt es sich bei der exali consulting-Haftpflicht? |
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- Es handelt sich um eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für die im Versicherungsschein genannten Tätigkeiten. Grundlage sind die
exali consult VSH Bedingungen 01-2008. - Soweit vereinbart (separater Baustein) besteht über die exali consult Büro-& Betriebshaftpflichtversicherung Versicherungsschutz für Personen- und Sachschäden wegen Haftpflichtansprüchen eines Consultants bzw. einer Unternehmensberatung.
- Beitragsfrei eingeschlossen sind folgende Eigenschäden: Zerstörung der eigenen Webseite, sowie Untreue der eigenen freien oder angestellten Mitarbeiter.
- Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Eigenschäden durch Rücktritt Ihres Kunden vom laufenden Auftrag oder Projekt zu versichern. Regelungen hierzu finden Sie in der
exali consult RPC 250-Klausel Rücktritt 11-2008.
Der Versicherungsschutz umfasst die Erfüllung begründeter und die Abwehr unbegründeter Haftpflichtansprüche (so genannter passiver Rechtsschutz).
2. Warum gibt es in der exali consult Haftpflichtversicherung Ausschlüsse? |
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Ausschlüsse und Leistungseinschränkungen im Versicherungsumfang sind notwendig in der Vertragsgestaltung mit Versicherungsgesellschaften im Allgemeinen. Würde eine Versicherung ohne jegliche Einschränkungen des Deckungsumfanges angeboten, wäre der Versicherungsbeitrag dafür extrem hoch. Zudem sind Abgrenzungen in Form von Einschränkungen des Versicherungsschutzes sinnvoll, da im Regelfall die Versicherung auf spezielle Anforderungen bzw. auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten ist.
a. Offene Deckung
Sehr verbraucherfreundlich sind Versicherungsverträge, die eine so genannten «offene Deckung» anbieten. Bei dieser Vertragsgestaltung sind vereinfacht gesprochen alle Risiken versichert, die der Versicherer nicht explizit in einem Ausschluss benennt. In der von uns angebotenen exali consult Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (VSH) über die HISCOX, sowie in der exali consult Büro- & Betriebs-Haftpflichtversicherung (BHV) wird diese «offen Deckung» angeboten
b. Risikoausschlüsse und Leistungseinschränkungen in der VSH
Wie bei jedem Versicherungsvertrag bestehen auch für diesen Vertrag gewisse Ausschlüsse und Leistungsbegrenzungen, unter anderem:
b1. Beispiel für Risikoausschlüsse
- Kein Versicherungsschutz wird gewährt für Ansprüche wegen wissentlicher Pflichtverletzung, insbesondere wissentlichen Abweichens von Gesetzen, Vorschriften oder Anweisungen des Auftraggebers.
- Kein Versicherungsschutz wird gewährt für Ansprüche wegen des Nichteintreffens von Prognosen über Renditen, Erträge, Einsparungen, Kosten, steuerliche Wirkungen, Bauzeiten oder Liefertermine.
b2. Beispiel für eine Leistungsbeschränkung
- Entschädigung wird nur geleistet, soweit der Haftpflichtanspruch oder der Eigenschaden den vereinbarten Selbstbehalt von 500,00 € übersteigt.
3. Welche Hauptaufgaben erfüllt die exali consulting Haftpflicht als Versicherung? |
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- Der Versicherer prüft, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung durch Sie zum Schadenersatz besteht.
- Bei einem begründetem Anspruch, zahlt die consult-Haftpflicht den Schadenersatz (bis zur vereinbarten Deckungssumme abzüglich einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung).
- Unberechtigte Schäden wehrt die consult-Haftpflicht ab. Dabei führt für Sie die Versicherung einen haftungsrelevanten Rechtsstreit und übernimmt anfallende Verfahrenskosten wie z.B. Anwälte, Gutachter und Gerichtskosten. Man spricht hier auch vom «passiver Rechtsschutz» der Haftpflichtversicherung, siehe Punkt 4).
4. Passiver Rechtsschutz, was bedeutet dies bei der exali consult Haftpflichtversicherung |
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Der im IT-Haftpflichtvertrag beinhaltete «Passive Rechtsschutz» wehrt auf Kosten des Versicherers (z.B. Anwalts-, Gutachter-, Verfahrens- und Gerichtskosten) unbegründete Ansprüche Dritter ab. Dies ist eine wichtige Leistungskomponente der exali consulting-Haftpflicht Versicherung. Im wirtschaftlich schwierigen Marktumfeld steigt die Anspruchshaltung der Auftraggeber. Da der Freiberufler oder Selbständige oft in der «schwächeren Position» ist, kann es dabei auch zu ungerechtfertigten Schadenersatzforderungen kommen, die es abzuwehren gilt.
5. Welche Unterscheidungen gibt es zwischen der consulting-Haftpflicht für Berater, der Büro- und Betriebshaftpflicht, der Vermögensschadenhaftpflicht und der Berufshaftpflicht? |
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exali consulting-Haftpflicht über HISCOX
Wir verwenden den Begriff «consulting-Haftpflicht» als Überbegriff um die konsequente Ausrichtung der Versicherung auf selbständige und freiberufliche Berater bzw. Consultants, sowie Unternehmensberatungen zu signalisieren.
Bausteine der consulting-Haftpflicht
1. Vermögensschadenhaftpflicht- bzw. Berufshaftpflicht-Versicherung
Unsere exali consulting-Haftpflicht über HISCOX kann aus verschiedenen Bausteinen zusammengestellt werden. Der wichtigste Baustein und somit die Basis ist die Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung (VSH). Daher ist die consulting-Haftpflicht also prinzipiell der Sparte der Vermögensschaden-Versicherungen zuzurechnen. Da teilweise bei den Berufsgruppen der so genannten freien Berufe (Architekten, Anwälte, Wirtschaftsprüfer etc.) die Vermögensschadenversicherung als Berufshaftpflicht bezeichnet wird, könnte man die consulting-Haftpflicht auch als Berufshaftpflicht des Unternehmensberaters bezeichnen.
2. Büro- & Betriebs-Haftpflichtversicherung
Mit der exali consulting-Haftpflichtversicherung können über einen Zusatzbaustein auch Personen- und Sachschäden, die aus dem Betrieb eines Büros bzw. einer Beratungsgesellschaft entstehen, versichert werden. Die Bürohaftpflicht & Betriebshaftpflicht deckt im Unterschied zur unter 1. genannten Vermögensschadenhaftpflicht Personen- und Sachschäden ab.
exali consulting-Haftpficht besteht je nach gewünschtem Umfang aus:
Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (VSH) bzw. Berufshaftpflichtversicherung Büro- & Bertriebs-Haftpflichtversicherung (BHV) Eigenschadenversicherung inkl. RPC-Baustein
6. Wann liegt konkret ein Vermögensschaden vor? |
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Als Vermögensschaden bezeichnet man Situationen, bei denen weder eine Person noch eine Sache unmittelbaren Schaden erleidet, jedoch durch schuldhaftes Verhalten einem anderen ein finanzieller Schaden zugefügt wird. Dabei wird zwischen «echten» Vermögensschäden und Sach- bzw. Personenfolgeschäden als «unechten» Vermögensschäden unterschieden.
a. Verbindliche Definition in den Bedingungen der exali consulting-Haftpflicht
«Vermögensschäden sind Schäden, die weder Personenschäden (Tötung, Verletzung des Körpers oder Schädigung der Gesundheit von Menschen) noch Sachschäden (Beschädigung, Verderben, Vernichtung oder Abhandenkommen von Sachen, insbesondere von Geld und geldwerten Zeichen) sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten. Als Vermögensschäden gelten auch der Verlust sowie die Veränderung oder Blockade elektronischer Daten.»
b. Echter Vermögensschaden (Beispiel)
Bei der Standortanalyse für die Neueröffnung einer Apotheke wurde vom Unternehmensberater übersehen, dass in unmittelbarer Umgebung zum gleichen Zeitpunkt eine weitere Apotheke eröffnet. Der Schadenersatz auf Basis der entstehenden Gewinneinbußen ist vom Versicherungsschutz der consult Police umfasst.
c. Unechter Vermögensschaden (Personen-/ Sachfolgeschaden)
Beim Sachfolgeschaden hingegen entsteht der Vermögensschaden erst aufgrund der Beschädigung einer Sache. Durch den fehlerhaften Anschluss mehrerer Hardwarekomponenten kommt es zur Überhitzung und in Folge zur Zerstörung einer Zeitungsdruckmaschine. Kann dadurch die nächste Zeitungsausgabe nicht fristgerecht gedruckt und ausgeliefert werden, entsteht deshalb der weitere Vermögensschaden (in diesem Fall als Sachfolgeschaden).
7. Wann liegt konkret ein Sachschaden vor? |
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Als Sachschaden im Sinne der Haftpflichtversicherung versteht man die Substanzschädigung oder Vernichtung von Sachen.
Auch keine Sachschäden sind die davon abzugrenzenden Vermögensschäden, die sich als reine finanzielle Verluste darstellen lassen, etwa entgangener Gewinn.
8. Was versteht man unter einem Personenschaden? |
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Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB) definieren einen Personenschaden als ein Schadenereignis, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigung von Menschen zur Folge hat. Darunter fallen auch die wirtschaftlichen Folgen von versicherten Personenschäden (so genannter Personenfolgeschaden), namentlich Kosten, Erwerbsausfall unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Fortkommens, Ausfall für Unterhaltsleistungen (Versorgeschaden) sowie immaterielle Schäden (Genugtuung).
Ein von außen kommender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit wird als Verletzung bezeichnet.
Eine Gesundheitsschädigung liegt vor, sofern ein anormaler körperlicher Zustand hervorgerufen oder gesteigert wird.
Personenschäden sind über die angebotene Büro- & Betriebs-Haftpflicht-Versicherung der exali consulting-Haftpflicht versichert.
9. Was sind Deckungssummen im Haftpflichtvertrag? |
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In der Haftpflichtversicherung wird der Höchstbetrag, bis zu dem der Versicherer im Schadenfall leisten muss, Deckungssumme genannt. Da Firmen, Selbständige und Freiberufler wie auch Privatpersonen in den meisten Fällen unbegrenzt haften, stellt dies nicht nur für die Versicherungsnehmer, sondern auch für den Versicherer ein bedeutendes Risiko dar. Das Risiko wird für den Versicherer über die Vereinbarung abstrakter Höchstleistungsgrenzen, so genannter Deckungssummen kalkulierbar. In anderen Bereichen, z.B. bei einer Hausratversicherung kann der maximal eintretende Schaden (= der gesamte Hausrat zum Neuwert) sehr konkret bemessen werden. Hier spricht man dann von einer Versicherungssumme und nicht von einer (abstrakten) Deckungssumme. In der Haftpflichtversicherung werden üblicherweise für Personen-, Sach- und Vermögensschäden die Deckungssummen einzeln ausgewiesen. Der Versicherer kann aber auch eine pauschale Deckungssumme z.B. für Personen- und Sachschäden zur Verfügung stellen (siehe auch «10. pauschale Deckungssumme» und «11. Maximierung der Deckungssumme»).
10. Was versteht man unter pauschalen Deckungssummen? |
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Bei pauschalen (im Ganzen zu wertenden) Deckungssummen werden die Schadenleistungen für die einzelnen Schadensarten zusammengefasst. Das heißt, dass die maximale Schadenzahlung bei einem Schadenereignis auf die Höhe der ausgewiesenen Deckungssumme beschränkt ist. Und dies unabhängig davon, ob z.B. ein Personen- oder Sachschaden vorliegt (siehe auch «9. Deckungssummen» und «11. Maximierung der Deckungssummen»).
11. Was bedeutet Maximierung der Deckungssumme? |
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Die Deckungssummen stehen grundsätzlich je Schadenfall zur Verfügung. Die Gesamtleistung des Versicherers für ALLE Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres wird jedoch meistens auf das Doppelte der Deckungssumme begrenzt (sogenannte 2-fache Maximierung).
Beispiel: Vereinbarte Deckungssumme 2 Mio. € (2-fach maximiert) »pro Schaden zahlt der Versicherer max. 2 Mio. €. Für alle Schäden eines (Versicherungs-) Jahres, jedoch maximal 4,0 Mio. €.
Bei der angebotenen exali consulting-Haftpflicht besteht für die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sowie für die Bürohaftpflicht & Betriebshaftpflicht Versicherung eine 2-fache Maximierung der Deckungssummen.
12. Was sind Sublimite im Versicherungsvertrag? |
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Sublimite sind Unterversicherungssummen d.h. Limitierungen der zur Verfügung stehenden Deckungssumme für bestimmte mitversicherte Teilrisiken (z.B. Rechtsverletzungen, EDV-Vermögensschäden, Bearbeitungsschäden, Mietsachschäden etc.). In der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, welche das Leistungsrisiko des Consultants trägt, sollten keine Sublimite vereinbart sein.
a. In unserer Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung gibt es keine Sublimite.
b. Für die optionale Büro- & Betriebs-Haftpflichtversicherung gelten folgende Sublimite
- Tätigkeitsschäden 75.000,00 €
- Mietsachschäden auf Geschäftsreisen 50.000,00 €
- Schlüsselschäden und Code-Karten 25.000,00 €
13. Was bedeutet ein fixer Selbstbehalt (SB)? |
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Im Schadenfall beteiligt der Versicherer den Consultant (Versicherungsnehmer) an den entstehenden Schadenaufwendungen, um Bagatellschäden abzuwälzen und den Versicherten in die Mitverantwortung für die entstandenen Kosten zu nehmen. Dadurch können Versicherungsbeiträge günstiger kalkuliert werden. Wir haben für unsere exali consult-Haftpflicht eine feste Selbstbeteiligung von 500,00 € pro Schadenfall vereinbart. D.h. Schäden werden erst ab einem Schaden über 500,00 € bezahlt, bzw. von jedem Schaden wird ein Betrag in Höhe von 500,00 € als Selbstbeteiligung abgezogen. Um das Kostenrisiko überschaubar zu halten, sollte die Selbstbeteiligung im Schadensfall fest oder zumindest nach oben «gedeckelt» sein (z. B. 10% max. jedoch 5.000,00 €). Ansonsten könnte eine im ersten Moment niedrig erscheinende SB von 5 % bei einem Schaden von z. B. 1 Mio. € trotzdem bedrohliche Ersatzleistungen für Sie nach sich ziehen.
14. Welches Recht und welcher Gerichtsstand findet auf den Vertrag Anwendung? |
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1. Anzuwendendes Recht
Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anzuwenden (für Antragsteller in Österreich das österreichische Recht).
2. Gerichtsstand für Klagen gegen den Versicherer
- Klagen gegen den Versicherer aus dem Versicherungsvertrag können bei dem für den Versicherer oder für den Geschäftssitz der vertragsverwaltenden Niederlassung örtlich zuständigen Gericht erhoben werden.
- Wenn der Vertrag online abgeschlossen wurde ist für Klagen, die aus dem Versicherungsvertrag gegen den Versicherer erhoben werden, auch das Gericht des Ortes zuständig, an dem exali seinen Sitz hat.
- Für Klagen aus dem Versicherungsvertrag oder der Versicherungsvermittlung ist auch das Gericht örtlich zuständig, in dessen Bezirk Sie zur Zeit der Klageerhebung Ihren Wohnsitz, in Ermangelung eines solchen, Ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten.
3. Gerichtsstand für Klagen des Versicherers
Für Klagen gegen Sie als Versicherungsnehmer ist das Gericht örtlich ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk Sie zur Zeit der Klageerhebung Ihren Wohnsitz, in Ermangelung eines solchen, Ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten.
15. Empfehlen Sie einen 3-Jahresvertrag abzuschließen? |
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Wählen Sie bei einer beruflichen/ betrieblichen Haftpflichtversicherung eine Vertragslaufzeit von nur einem Jahr, um Bedingungsverbesserungen und Beitragsvorteile schneller nutzen bzw. den Versicherungsschutz Ihren geänderten Anforderungen anpassen zu können. Lassen Sie sich dabei nicht durch Laufzeit-Rabatte von z. B. 5-10 % zu einer langen Vertragsdauer verleiten, da die Flexibilität deutlich mehr wert ist. Wenn man bedenkt, dass die Preisunterschiede zwischen einzelnen Anbietern leicht mehrere 100,00 € betragen können, wäre eine Bindung auf 3 Jahre keinesfalls lohnend.
16. Wie groß war der bisher höchste versicherte Schaden einer Unternehmensberatung? |
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Einschränkend muss man voranstellen, dass es exali nicht möglich ist, für den gesamten Versicherungsmarkt zu sprechen. Unter anderem werden – aus verständlichen Gründen – nicht alle Schäden publik gemacht. Da wir unsere consult Haftpflichtversicherung über die HISCOX anbieten, können wir Ihnen aber ein konkretes Beispiel der HISCOX Versicherung nennen. Ein großes Telekommunikationsunternehmen lagerte seinen weltweiten IT-Service an einen IT-Dienstleister aus. Die bei der HISCOX versicherte Unternehmensberatung hatte den Auftrag, Benchmarking Studien über die ausgelagerten IT-Services erstellen. Eine dieser Studien ergab, dass die geleisteten IT-Services eines der Dienstleister zu teuer abgerechnet würden, woraufhin das Telekommunikationsunternehmen den IT-Servicevertrag kündigte. Das «ausgebotete» IT-Dienstleistungsunternehmen war der Auffassung, dass die Studie fehlerhaft wäre und führte daher eine Rechtsstreit. Dabei wurde sich auf eine Schadenzahlung durch den Versicherer von 2,5 Millionen € geeinigt.
Highlights der Berater-Haftpflicht
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