Wie motivieren Selbständige Ihre Mitarbeitenden? 9 Tipps

Die wichtigste Ressource für jedes Unternehmen sind seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sind sie motiviert, profitiert Ihr gesamtes Business davon. In unserem Artikel finden Sie daher zehn effektive und schnell umsetzbare Tipps zur Mitarbeitermotivation.

Warum sollten Sie Ihre Mitarbeitenden motivieren?

Ob in schwierigen Zeiten oder wenn alles reibungslos läuft: Motivierte Mitarbeitende sind die beste Unternehmensressource. Wer sich mit seinem Job identifiziert, arbeitet produktiver und meldet sich seltener krank. Es ist also nicht nur aus menschlicher, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, in die Motivation Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren.

 

Vor der Einstellung von Mitarbeitenden müssen Sie eine erfolgreiche Gründungsphase finanzieren. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie im Interview Erfolgreich gründen: Wichtige Tipps zur Unternehmensfinanzierung.

1: Wie loben Sie Ihre Mitarbeitenden richtig?

Eine Ursache für schwindende Motivation Ihrer Mitarbeitenden ist eine schlechte Feedback-Kultur. Deshalb ist der erste Tipp so naheliegend wie wirkungsvoll: Loben Sie, wenn es einen passenden Anlass gibt.

Ein „gut gemacht“ zu einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt bewirkt viel. Es zeigt, dass Sie die Arbeit Ihrer Mitarbeitenden wahrnehmen und wertschätzen. Zusätzlich liefern Sie auf diese Weise einen kleinen Ansporn für die nächste Aufgabe.

2: Wie geben Sie Feedback?

Feedback muss immer einen Mehrwert haben. Verzichten Sie auf Allgemeinplätze wie „Das gefällt mir nicht“ oder „Das habe ich mir anders vorgestellt“. Erklären Sie stattdessen konkret, WAS Ihnen nicht gefallen hat und WAS Sie sich anders vorgestellt haben.

Auch Kritik können Sie mit einem Lob einleiten, zum Beispiel folgendermaßen: „Die Idee dahinter gefällt mir. Ich habe nur noch diese Änderung, WEIL…“ Hiermit vermitteln Sie, dass Sie den Input wertschätzen. Kritik ist kein persönlicher Angriff, sondern ein Verbesserungsvorschlag.

3: Wie kommunizieren Sie im Unternehmen?

Kommunikation ist alles – das gilt auch in der Arbeitswelt. Nehmen Sie daher niemals eine Kündigung kommentarlos hin und lassen Sie Ihre Angestellten auch niemals über die finanzielle Situation des Unternehmens im Unklaren.

Im besten Fall sorgen Sie für einen stetigen Informationsfluss – etwa durch regelmäßige Meetings, in denen sich die verschiedenen Abteilungen austauschen können. Stellen Sie dabei eine konkrete Agenda sicher, damit die Zusammentreffen zweckmäßig bleiben und nicht ausarten.

4: Wie viel Verantwortung sollten Mitarbeitende tragen?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Nicht, wenn Sie Ihre Mitarbeitenden motivieren wollen. Geben Sie Ihren Angestellten eigenständige Projekte. Damit können Sie Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und spornt an. Gerade als Chefin oder Chef müssen Sie fähig sein, loszulassen – auch, wenn es schwerfällt.

5: Welchen Nutzen haben persönliche Ziele?

Einen besonderen Motivationsschub liefern persönliche Ziele. Diese sollten Sie mit allen Mitarbeitenden individuell vereinbaren. Wichtig bei der Zielsetzung sind folgende Punkte:

Ein schönes Beispiel für ein Ziel im Bereich Social Media ist die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Steigerung der Reichweite in einzelnen Netzwerken.

6: Wie wird Ihr Business flexibel?

Je flexibler sich Ihr Business auf Ereignisse und Änderungen einstellen kann, desto besser. Damit halten sie auch die Motivation Ihrer Mitarbeitenden hoch. Achten Sie auf einen klaren Fahrplan und transparente Kommunikation. Dann können alle Beteiligten Ihre Arbeit fokussiert weiterführen und werden nicht von offenen Fragen abgelenkt.

7: Wie werden Sie ein gutes Vorbild?

Leben Sie Authentizität nach außen und innen! Wenn Sie für Ihr Business und Ihre Mitarbeitenden Werte sowie Richtlinien definieren, sollten Sie diese auch selbst vorleben. Dazu gehören…

…Verantwortung abgeben,

…aktiv und transparent kommunizieren,

…regelmäßiges Feedback und Lob und

…das Vorlebend er eigenen Erwartungen.

Präsentieren Sie sich etwa als nachhaltige Arbeitgeberin oder nachhaltiger Arbeitgeber, sollten Sie Wert auf den schonenden Umgang mit Ressourcen legen und entsprechendes Engagement honorieren.

8: Was macht ein gutes Team aus?

Teambuilding bedeutet mehr, als ein gutes Verhältnis der Kolleginnen und Kollegen untereinander. Es geht darum, Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zum Austausch zu geben – und das nicht nur zu Arbeitsthemen. Stellen Sie ihnen zu diesem Zweck einen Aufenthaltsraum zur Verfügung.

Möglich sind die klassische Kaffeeküche, ein separater Pausenraum oder (bei gutem Wetter und Verfügbarkeit) eine Terrasse beziehungsweise Balkon im Freien. Diese Momente, in denen vermeintlich keine Arbeit erledigt wird, bieten großes Ideenpotenzial. Viele gute Einfälle entstehen auf dem kurzen Dienstweg während eines kleinen Plauschs am Kaffeeautomat.

Zusätzlich lohnt es sich, Ihren Angestellten Angebote im Bereich Work-Life-Balance zu machen. Hier finden Sie einige Anregungen:

9: Welchen Nutzen haben Teamevents?

Ein weiterer Baustein im Bereich Motivation sind Firmenevents. Dazu gehören sowohl Sommer- als auch Weihnachtsfeiern, aber auch Betriebsausflüge – zum Beispiel zum Kartfahren, Klettern, Laser-Tag und so weiter. Damit schaffen Sie für Ihre Mitarbeitenden ein tolles Erlebnis, das alle verbindet und an das man sich gemeinsam zurückerinnert.

Viele Events sind mittlerweile auch virtuell möglich. So können auch Angestellte teilhaben, die nicht vor Ort sind. Beziehen Sie die Mitarbeitenden bereits bei der Planung aktiv ein. Ein gemeinsamer Termin lässt sich etwa gut durch eine Doodle-Umfrage festlegen. Holen Sie die Angestellten von Anfang an ab. Das stärkt die Vorfreude und die Motivation.

Es existieren viele simple und gut umsetzbare Maßnahmen, um die Motivation Ihrer Mitarbeitenden zu steigern. Sowohl in guten als auch in schwierigen Zeiten sollten Sie diesen Punkt nicht aus den Augen verlieren. Denn wenn Mitarbeitende sich mit Ihrem Business identifizieren, legen sie sich in schweren Zeiten eher für den Job ins Zeug.