Domainregistrierungen gehören zum Geschäft vieler IT-Dienstleister. Dass hinter dieser vermeintlich alltäglichen Aufgabe jedoch Stolperfallen und Regressansprüche lauern können, zeigt der Schadenfall eines IT-Experten: So, wie im World Wide Web die Grenzen immer weiter gefasst werden können, müssen auch die Dienstleistungen immer mehr globale Wünsche abdecken. Deshalb wurde der IT-Experte damit beauftragt, eine Domain für ein internationales Industrieunternehmen im südamerikanischen Raum zu registrieren. Business as usual. Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle entstand dabei allerdings ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich.

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Wer fremde Inhalte ohne Genehmigung verwendet bzw. übernimmt, dem kann es rechtlich an den Kragen gehen. Und sei das Ansinnen, das dahinter steckt, noch so edel: „Copy & Paste“ ist und bleibt kein Kavaliersdelikt – teure Konsequenzen inklusive. Diese Erfahrung musste jetzt auch ein SEO-Consultant machen. Auf seiner Homepage hatte er eine gemeinnützige Kampagne übernommen – ohne sich dazu allerdings die Zustimmung der Initiatoren zu holen.

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Brief-Marketing-Aktionen erhöhen nicht nur den Aufmerksamkeitsgrad für ein Unternehmen – sie sind auch ein beliebtes Instrument zur Kundenbindung. Genau das ging in diesem Fall jedoch schief: Weil beim Export von Adressdaten ein Fehler passierte, wurde die Marketing-Post eines Modehauses an 9.000 ungültige Adressen versandt. Für den daraus entstandenen finanziellen Schaden (Vermögensschaden) bat das Unternehmen den für den Datenexport verantwortlichen IT-Dienstleister zur Kasse…

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Wer sich als Freiberufler von der Konkurrenz abheben möchte, tut gut daran, potentiellen Auftraggebern seine Skills so optimal wie möglich zu präsentieren. (Das gilt nicht nur für die Referenzen auf der eigenen Webseite, sondern auch in den sozialen Netzwerken.) Doch zu viele Informationen, können auch zu viel des Guten sein. Wie bei diesen IT-Freiberuflern, die mit ihrer Eigenwerbung auf der Business-Plattform XING Geheimhaltungspflichten verletzen: Sie stellten als Referenz Projekte ein, an denen sie gerade arbeiteten – gaben dabei allerdings auch vertrauliche Interna preis. Ein heikles Thema, vor allem da es sich bei ihrem Auftraggeber um ein Unternehmen aus der Rüstungsindustrie handelte...

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Wer sich bei XING, dem sozialen Netzwerk für berufliche Kontakte, angemeldet ist, hat auch Interesse an Businesskontakten. Sollte man zumindest meinen. Dass die Kontaktaufnahme jedoch auch zur rechtlichen Auseinandersetzung führen kann, diese Erfahrung machte ein freiberuflicher Filmemacher. Als er bei XING eine unverbindliche Geschäftsanfrage per Mail stellte, bekam er Antwort vom Anwalt des Angeschriebenen: Eine Abmahnung inklusive Kostenforderung…

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