Wer sich als Freiberufler von der Konkurrenz abheben möchte, tut gut daran, potentiellen Auftraggebern seine Skills so optimal wie möglich zu präsentieren. (Das gilt nicht nur für die Referenzen auf der eigenen Webseite, sondern auch in den sozialen Netzwerken.) Doch zu viele Informationen, können auch zu viel des Guten sein. Wie bei diesen IT-Freiberuflern, die mit ihrer Eigenwerbung auf der Business-Plattform XING Geheimhaltungspflichten verletzen: Sie stellten als Referenz Projekte ein, an denen sie gerade arbeiteten – gaben dabei allerdings auch vertrauliche Interna preis. Ein heikles Thema, vor allem da es sich bei ihrem Auftraggeber um ein Unternehmen aus der Rüstungsindustrie handelte...

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Wer sich bei XING, dem sozialen Netzwerk für berufliche Kontakte, angemeldet ist, hat auch Interesse an Businesskontakten. Sollte man zumindest meinen. Dass die Kontaktaufnahme jedoch auch zur rechtlichen Auseinandersetzung führen kann, diese Erfahrung machte ein freiberuflicher Filmemacher. Als er bei XING eine unverbindliche Geschäftsanfrage per Mail stellte, bekam er Antwort vom Anwalt des Angeschriebenen: Eine Abmahnung inklusive Kostenforderung…

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Dienstag, 15. November 2011
Markenrechtsverletzung: Warum / Wie sich ein Schaden durch falsches Verhalten verdoppeln kann
IT-Haftpflicht, Schadenfall, Markenrechtsverletzung, Abmahnkosten, Versicherer informieren

Wenn es in der Berufspraxis zu einer Markenrechtsverletzung kommt, handelt es sich dabei meist um komplizierte Fälle. In diesem Fall wurde jedoch noch einer „drauf gesetzt“, weil der IT-Dienstleister erst einmal auf eigene Faust mit dem Anwalt der Gegenseite verhandelte. Dadurch machte er die Rechtsverletzung zu seinem „eignen“ Schadenfall – und nicht nur das: Er verdoppelte auch die Abmahn- und Einigungsgebühr.

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Freitag, 28. Oktober 2011
Verdacht auf Unregelmäßigkeiten: Wenn Google das AdSense-Konto dichtmacht
Google, AdSense, Account-Sperrung, Media-Haftpflicht, Passiver Rechtsschutz

Getextet, gerankt, gewinnbringend vermarktet: Diesen Plan für diverse Webseiten wollte ein Domainhändler verwirklichen und beauftragte eine Social Media-Marketerin. Mit spannenden Beiträgen sollte sie dafür sorgen, dass viele User auf die Seiten klicken. Und natürlich auf die darauf geschalteten AdSense-Anzeigen. Doch Google machte dem einen Strich durch die Rechnung – und den AdSense-Account dicht. Ein Fall mit Herzklopfen, vor allem für die freiberufliche Web-Marketerin. Denn sie stand plötzlich als vermeintlich Schuldige zwischen den Fronten. Ein Fall, der zeigt, wie wichtig die Betreuung durch die Berufshaftpflicht ist – noch bevor konkrete Schadenersatzforderungen im Raum stehen.

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Dienstag, 11. Oktober 2011
Fehlkonfiguration auf dem Exchange-Server: IT-Dienstleister haftet
Fehlkonfiguration, Server, IT-Dienstleister, Vermögensschaden, IT-Haftpflicht

Patentanwälte kennen sich aus in punkto Markenrecht. IT-Dienstleister wissen, wie etwa die IT eines Unternehmens neu eingerichtet werden kann. Zwei unterschiedliche Fachgebiete, die von Zeit zu Zeit aufeinander angewiesen sind. Wenn allerdings der IT-Experte bei einem Anwalt neue Server installiert und wegen einer Fehlkonfiguration wichtige Mails nicht ankommen, dann ist das nicht nur kompliziert, sondern kann auch schnell teuer werden. So ist das einem IT-Dienstleister passiert. Warum er am Ende dank seiner IT-Haftpflicht nicht auf den Kosten sitzen blieb, erklärt exali-Gründer Ralph Günther.

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