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Philipp Locher
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Kundenreferenzen veröffentlichen – Das gibt es rechtlich zu beachten!
 

Referenzen nutzen – aber nur mit Einwilligung

Wenn Sie eine Kundenreferenz für Marketingzwecke nutzen wollen, speichern und verarbeiten Sie entsprechende Daten des Kunden. Und hier kommt der Datenschutz ins Spiel – und der sollte gerade in Zeiten der DSGVO besonders ernst genommen werden.  

Eigentlich versteht es sich von selbst: Sie sollten auf keinen Fall ohne die Zustimmung des Kunden seinen Namen, seine Adresse oder sonstige Daten auf Ihrer Website oder irgendwo sonst veröffentlichen. Doch auch mit Einwilligung ist Vorsicht geboten: Denn nach dem Motto „eine für alles“ geht es leider nicht. In der Einwilligung sollte genau aufgelistet sein, was und wo es veröffentlicht wird, welche Daten dafür gespeichert werden, wie lange und wann sie voraussichtlich wieder gelöscht werden (entsprechend dem sogenannten „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“ gemäß DSGVO).

Aufgepasst: Wenn Sie die Einwilligung des Kunden eingeholt haben, um seine Referenz auf Ihrer Website einzubinden und nach einiger Zeit diese auch für einen Flyer oder eine Imagebroschüre verwenden wollen, müssen Sie dafür eine neue Einwilligung einholen. Und Achtung: Der Kunde darf diese Einwilligung jederzeit widerrufen und dann müssen Sie die entsprechenden Referenzen und gespeicherten Daten sofort löschen.

Vertragliche Vereinbarungen zu Referenzen

Einfacher, als im Nachhinein die Einwilligung einzuholen, ist es, gleich in den Vertrag mit dem Kunden eine Vereinbarung betreffend der Referenzen aufzunehmen. Auch dabei ist es wichtig, genau zu benennen, was letztendlich veröffentlicht wird (wird lediglich der Kunde genannt oder wird auch die Leistung genauer beschrieben), wo es veröffentlicht wird und über welchen Zeitraum. Eine zeitliche Begrenzung macht Sinn, da sich so ein Kunde nicht „auf Lebenszeit“ verpflichten muss und veraltete Referenzen ohnehin kein gutes Bild vermitteln.  

Verwendung von Logos: Achtung Markenrecht

Doch nicht nur gegen die DSGVO können Unternehmer verstoßen, wenn sie mit Referenzen der Kunden werben wollen. Auch das Markenrecht ist zu beachten. Denn wer ein Markenzeichen eines anderen für werbliche Zwecke nutzen will, muss dafür eine Einwilligung einholen. Ansonsten würde dies eine Markenrechtsverletzung darstellen, für die der Kunde Sie abmahnen könnte.

Referenztexte absegnen lassen

Wenn Sie nicht nur den Namen und das Logo Ihres Kunden veröffentlichen wollen, sondern auch eine Beschreibung des Projekts, das Sie für ihn abgewickelt haben, dann sollten Sie sich – um auf der sicheren Seite zu sein – alle verwendeten Texte und eventuelle Bilder einzeln vom Kunden absegnen lassen. Damit schützen Sie sich vor eventuellen Irrtümern und Konsequenzen in der Zukunft.

Vor der Veröffentlichung solcher Texte sollten Unternehmer zudem prüfen, ob der Kunde spezielle Geheimhaltungsinteressen hat. Zum Beispiel möchte der Kunde vielleicht nicht, dass Details aus Projekten nach außen dringen und so auch Wettbewerber davon erfahren. Auch eventuell getroffene Geheimhaltungsvereinbarungen müssen beachtet werden.

Exkurs: Gekaufte oder gefälschte Bewertungen

Auch wenn das Angebot für gefälschte Bewertungen und Referenzen im Internet riesig ist und die Anbieter sogar damit werben, dies sei völlig legal – es ist dringend davon abzuraten, Bewertungen zu kaufen oder zu faken. Denn dies stellt einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht dar und es drohen Abmahnungen von Mitbewerbern und Verbraucherschutzzentralen. Davon abgesehen wäre der Image- und Vertrauensverlust nicht wieder gutzumachen, wenn Auftragnehmer und Kunden von diesem Verhalten erfahren würden.

Business richtig absichern

Nicht nur beim Thema Referenz-Marketing gibt es viele Möglichkeiten, versehentlich ein Datenschutzvergehen zu begehen oder die Rechte anderer zu verletzen. Dann kann es schnell teuer werden, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert. Mit den Berufshaftpflichtversicherungen über exali.de sind Sie in solch einem Fall bestens abgesichert. Der Versicherer prüft zuerst, ob die Abmahnung gerechtfertigt ist und bezahlt eine berechtigte Schadenersatzforderung. Bei exali.de gibt es keine Warteschleifen und Callcenter: Bei Fragen und im Schadenfall ist jederzeit Ihr persönlicher Ansprechpartner für Sie da.

 

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© Ines Rietzler – exali GmbH

 
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