Media-Haftpflicht

Druckeigenschaden-Versicherung

Mit diesem optionalen Zusatzbaustein für die Medienbranche können Sie Ihre eigenen Kosten (versicherungstechnisch = Eigenschaden) absichern, wenn Sie Druckaufträge, Streuungs- oder sonstige Herstellungsaufträge im eigenen Namen an Dritte (z.B. eine Druckerei) vergeben und aufgrund eines eigenen Fehlers (z.B. Layoutfehler) der Auftrag schief läuft.

Fehler in der Druckvorstufe vs. Druckeigenschaden

Sofern Sie einen Druckauftrag lediglich an die Druckerei weiterleiten, der Auftraggeber und Rechnungsempfänger jedoch Ihr Kunde bleibt, benötigen Sie diesen Zusatzbaustein nicht. Denn dann entsteht der Schaden unmittelbar beim Kunden, der diesen als Haftpflichtanspruch (z.B. Fehler in der Druckvorstufe) bei Ihnen geltend macht. Diese Haftpflichtansprüche sind selbstredend standardmäßig durch die «Media-Haftpflicht» versichert.

Wenn Sie den Druckauftrag jedoch im eigenen Namen und auf Ihre Rechnung an die Druckerei weiterleiten (Fullservice aus einer Hand), entsteht der Schaden bei Ihnen selbst. Die Kosten für den fehlerhaften Druck, z.B. aufgrund eines von Ihnen verursachten Layoutfehlers, hätten Sie als alleiniger Auftraggeber der Druckerei als Eigenschaden selbst zu tragen. Für diese Schadenfälle benötigen Sie den Zusatzbaustein „Druckeigenschaden-Versicherung“.

Versicherte Eigenschäden

Eigenschäden durch folgende Aufträge sind versichert:

  • Aufträge an Druckereien
  • Streuungsaufträge für Werbe- und Anzeigenschaltung
  • Sonstige Herstellungsaufträge für Werbemaßnahmen (z.B. Merchandising-Artikel)

Versicherungssumme und Selbstbeteiligung

Versichert sind Schäden bis zu einer Versicherungssumme von 250.000,00 € pro Schadenfall.
Die Selbstbeteiligung beträgt 500,00 € je Schadenfall.

Die Druckeigenschaden-Versicherung übernimmt nur Eigenschäden, bei denen der Druck-, Streuungs- oder Herstellungsauftrag nach Versicherungsbeginn bzw. Einschluss dieses Zusatzbausteins erteilt wurde.