IT-Haftpflicht

Aufgaben der IT-Haftpflichtversicherung

Die IT-Haftpflichtversicherung sichert Sie allgemein vor Schadenersatzforderungen „Dritter“ (z. B. Auftraggeber oder Kunden) ab, wenn Sie wegen Ihrer Tätigkeit im Einsatzbereich IT und Telekommunikation aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen für einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden verantwortlich gemacht werden.

Auch vertragliche Haftung versichert

Da 2/3 aller von IT-Unternehmen gemeldeten Schadenfälle auf die Verletzung von Vertragspflichten zurückzuführen sind, deckt die IT-Haftpflichtversicherung über exali.de auch Ansprüche aus der „vertraglichen Haftung“.

Durch die Absicherung der gesetzlichen und der vertraglichen Haftung schützt die IT-Haftpflichtversicherung Ihr Privatvermögen und den Auftraggeber bei höheren Schadenersatzforderungen durch die zur Verfügung stehenden Versicherungssummen für Vermögensschäden, Personen- und Sachschäden.

Die vier zentralen Leistungsbereiche der IT Haftpflichtversicherung

  1. Prüfung von Ansprüchen
    Prüfung, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung des IT-Experten zum Schadenersatz besteht.

  2. Schadenersatzzahlung
    Bei begründetem Schadenersatzanspruch Zahlung des Schadens (bis zur vereinbarten Versicherungssumme abzüglich einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung).

  3. Rechtsschutz-Funktion (Schadenabwehr auf Kosten des Versicherers)
    So genannter „Passiver Rechtsschutz“: Wenn es erforderlich ist, wehrt der Versicherer auch unberechtigte oder überhöhte Schadenersatzforderungen sowie Abmahnungen oder Unterlassungen durch ein außergerichtliches oder gerichtliches Verfahren ab. Dabei führt die IT Haftpflichtversicherung für den IT-Experten einen notwendigen haftungsrelevanten Rechtsstreit und übernimmt  alle dafür anfallenden Verfahrenskosten (Anwalts-, Gerichts-, Gutachter-, Sachverständigen- und Zeugenkosten).

    Das bezieht sich auch auf ein mögliches Strafverfahren (Straf-Rechtsschutz) oder bei einer ungerechtfertigten Aufrechnung von Schadenforderungen mit Ihrer Vergütung (Vergütungs-Rechtsschutz).

  4. Unternehmerisches Risiko für Eigenschäden minimieren
    Durch die eingeschlossene Eigenschadenversicherung und die fünf optionalen Zusatzbausteine Rücktritt des Auftraggebers vom Projektvertrag, Zusatzschutz für Projektverträge, Einsatzbereich Engineering, Datenschutz-& Cyber-Deckung sowie D&O-Außenhaftungsversicherung für Geschäftsführer reduziert die IT-Haftpflichtversicherung das unternehmerische Risiko durch Ihr IT-Business erheblich. Folgende Eigenschäden sind fester Bestandteil der IT-Haftpflichtversicherung:

    • Kosten der strafrechtlichen Verteidigung im Schadenfall (Straf-Rechtsschutz);
    • Prozesskosten für die gerichtliche Durchsetzung unstreitiger Vergütungsansprüche (Vergütungsrechtsschutz);
    • (NEU) Kosten bei einem durch Dritte verursachten Verlust der eigenen Domain (Domainschutz-Versicherung);
    • (NEU) Mehraufwendungen durch Betrug und Urkundenfälschung von Dritten;
    • Vermögensschaden durch eigene Mitarbeiter (z.B. Griff in die Firmenkasse, Fehl- und Doppelüberweisungen, Nichtbeachtung von Skonti sowie Schreib-, Rechen- und Eingabefehler bei der Rechnungserstellung);
    • Veränderung oder Blockierung der eigenen Webseite (z.B. Hackerschaden);
    • Wiederbeschaffung verlorener, eigener, schriftlicher Dokumente zur Auftragserledigung;
    • Kosten eines externen PR-Beraters bei einem drohenden oder bereits eingetretenen Reputationsschaden durch einen Schadenfall.

Weiterführende Informationen zur IT-Haftpflichtversicherung