Consulting-Haftpflicht

Ihre Vorteile im Haftungsfall (Schädigung eines Dritten)

Die Berufshaftpflicht für Consultants über exali.de ist auf die speziellen Risiken im Beratungsbusiness ausgerichtet und bietet sowohl Freiberuflern als auch Unternehmen einen sehr umfassenden Versicherungsschutz. Dabei wird den besonderen Risiken der heutigen digitalen und vernetzten Welt Rechnung getragen. So bietet die Consulting-Haftplicht über exali.de im Schadenfall viele Besonderheiten wie die nachfolgenden Beispiele zeigen:

Schadenfall 1: Vertraglich übernommene Haftung (sogenannte vertragliche Haftung)

Der Sozialversicherungsträger stellt fest, dass Sie als Freiberufler „scheinselbständig“ beschäftigt sind. Sie haben sich im Projektvertrag vertraglich dazu verpflichtet, die daraus resultierenden Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen – welche dem Auftraggeber auferlegt werden – für diesen Fall zu übernehmen.

Versicherungsschutz: Die Consulting-Haftpflicht übernimmt auch diesen vertraglich vereinbarten Anspruch (die sogenannte vertragliche Haftung).

In aller Regel wird es bei einer herkömmlichen Berufs- oder Betriebshaftpflicht zu einer Ablehnung kommen, da nur Ansprüche auf Basis der gesetzlichen Haftung versichert sind.
 

Schadenfall 2: Versicherung von Verzugsschäden (Leistungsverzögerung)

Sie konnten die vereinbarte Beratungsleistung nicht innerhalb der vereinbarten Frist erbringen. Durch die Überschreitung der abgesprochenen Deadline entstehen dem Auftraggeber erhebliche Mehrkosten.

Versicherungsschutz: Der durch die Verzögerung entstandene Schaden (Verzugsschaden) ist versichert. Hinweis: Im Falle der groben Fahrlässigkeit kann die Entschädigung in einem der Schwere Ihres Verschuldens entsprechenden Verhältnis gekürzt werden.

In aller Regel wird es bei einer herkömmlichen Berufs- oder Betriebshaftpflicht zu einer Ablehnung kommen, da nur Verzögerungsschäden aufgrund eines vorhergehenden Sachschadens versichert sind.

Schadenfall 3: Versicherung von Umsatz- bzw. Gewinnausfall

Ein Fehler bei der Erbringung Ihrer Beratungsleistung hat einen direkten negativen Einfluss auf den Umsatz/Gewinn Ihres Kunden in dieser Zeit.

Versicherungsschutz: Der Umsatzausfall des Kunden aufgrund Ihrer „Schlechtleistung“ ist versichert.

Schadenfall 4: Aufwendungen in Erwartung ordnungsgemäßer Leistung

Aufgrund von Lieferschwierigkeiten, die Sie zu verantworten haben, kommt es zu einer verspäteten Einführung des neuen Archivierungssystems bei Ihrem Kunden. Der Auftraggeber hat im Hinblick auf die Einführung des neuen Archivierungssystems (Paperless Office) jedoch bereits zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt, welche die Papierakten scannen und archivieren sollen.

Versicherungsschutz: Der Auftraggeber muss die zusätzlich eingestellten Arbeitskräfte entlohnen, obwohl diese nicht arbeiten können. Diese vergeblich aufgewendeten Kosten sind durch die Consulting-Haftpflicht abgesichert.

Bei einer herkömmlichen Berufs- oder Betriebshaftpflicht kann es zu einer Ablehnung des Schadens kommen, da in den Allgemeinen Haftpflichtbedingungen (AHB) die „Nichterfüllung“ oder „Schlechterfüllung“ einer Leistung und die Folgeschäden daraus ausgeschlossen sind.
 

Schadenfall 5: Vertragsstrafen aufgrund der Verletzung von Geheimhaltungspflichten

Ihr Kunde hat mit Ihnen bestimmte vertragliche Geheimhaltungspflichten vereinbart, die mit einer Vertragsstrafe geahndet werden können. Aus Unachtsamkeit schicken Sie eine E-Mail mit Projekt-Interna des Kunden an die falsche Adresse und verstoßen damit gegen die vereinbarte Geheimhaltungsklausel.

Versicherungsschutz: Ihr Kunde ist sehr verärgert und fordert die Vertragsstrafe in Höhe von 15.000,00 €. Die Consulting-Haftpflicht übernimmt diese Vertragsstrafe. Hinweis: Die Entschädigungsgrenze für Vertragsstrafen wegen der Verletzung von Geheimhaltungsvereinbarungen beträgt 100.000,00 €.

Bei einer herkömmlichen Berufs- oder Betriebshaftpflicht kommt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Ablehnung, da die Übernahme von Vertragsstrafen in fast allen Haftpflichtbedingungen generell ausgeschlossen ist.
 

Schadenfall 6: Pauschaler Schadenersatz

Sie haben mit dem Kunden für die Überschreitung der Deadline einen pauschalen Schadenersatz pro Woche der Verzögerung vereinbart.

Versicherungsschutz: Die Consulting-Haftpflicht übernimmt auch vertraglich vereinbarte pauschale Schadenersatzforderungen ohne konkret nachweisbaren Schaden. Hinweis: Die Entschädigungsgrenze für pauschalierten Schadenersatz beträgt 100.000,00 €.

Schadenfall 7: Verstöße gegen Wettbewerbsrecht

Sie stellen Ihre Beratungsleistungen auf der eigenen Webseite dar. Nach Meinung eines Konkurrenten erfüllen das Impressum und die Datenschutzerklärung nicht alle rechtlichen Vorgaben. Er sieht darin einen Verstoß gegen das UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) und mahnt Sie für diesen Verstoß kostenpflichtig ab.

Versicherungsschutz: Die Consulting-Haftpflicht übernimmt die Kosten zur Klärung, ob eine gerechtfertigte oder rechtsmissbräuchliche Abmahnung vorliegt, modifiziert ggf. die Unterlassungserklärung und übernimmt die Kosten für die Abmahnung und den Schadenersatz.

Bei einer herkömmlichen Berufs- oder Betriebshaftpflicht kommt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Ablehnung, da die Verletzung von Wettbewerbsrechten sehr häufig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen ist.
 

Schadenfall 8: Weltweiter Versicherungsschutz auch in USA und Kanada

Sie veröffentlichen Informationen auf Ihrer Webseite und verletzen damit das Recht eines anderen (z.B. Urheberrecht oder Markenrecht). Sie werden vor einem amerikanischen Gericht verklagt. Hintergrund: Aufgrund des sogenannten „Territorialprinzips“ können Rechtsverletzungen vor den Gerichten des Landes verhandelt werden, in denen die Rechtsverletzung stattgefunden hat.

Versicherungsschutz: Die Consulting-Haftpflicht bietet automatisch weltweiten Versicherungsschutz für Vermögensschäden, wenn Ansprüche vor ausländischen Gerichten geltend gemacht werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass diese Darstellung nicht Vertragsbestandteil, sondern eine vereinfachte Darstellung von Vertragsinhalten ist. Der Umfang des Versicherungsschutzes beurteilt sich ausschließlich nach den vereinbarten Versicherungsbedingungen.